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Dein Taschengeld reicht nicht aus und du möchtest es mit einem Schülerjob aufstocken?

Immer mehr Jugendliche verdienen sich durch Ferienjobs oder nach der Schule ein paar Euro dazu. In diesem Artikel zeigen wir dir, was du bei Schülerjobs ab 12, 14,16 und 18 Jahren beachten musst.

Was sind Schülerjobs?

Nicht alle Schüler bekommen von ihren Eltern ausreichend Taschengeld, um sich ihre Wünsche zu erfüllen. Für eine kleine Finanzspritze denken immer Jugendliche darüber nach, einen Schülerjob anzunehmen.

Die Frage ist nur: Welchen Job darfst du als Schüler ausüben? Die Regeln dazu sind im Jugendarbeitsschutzgesetz festgeschrieben und hängen vom Alter ab.

Alle Arbeiten müssen die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Es dürfen durch den Schülerjob keine Auswirkungen auf deine schulische Leistung entstehen.
  • Deine Sicherheit und Gesundheit müssen gewährleistet sein.
  • Die Arbeiten müssen leicht durchzuführen sein.
  • Deine Eltern müssen einwilligen.

Warum ein Schülerjob?

Der Hauptgrund für die meisten Jugendlichen einen Schülerjob anzunehmen ist die Möglichkeit, zusätzliches Geld zu verdienen.

Ein Nebenjob hat aber noch viele weitere Vorteile: Mit dem Einstieg in die Arbeitswelt sammelst du erste Berufserfahrungen.

So unbedeutend dir das jetzt auch erscheinen mag, du solltest diese Erfahrung nicht unterschätzen. Schließlich ist es ein wichtiger Teil des Erwachsenwerdens, sein eigenes Geld zu verdienen.

Mit unterschiedlichen Jobs kannst du früh herausfinden, was dir Spaß macht und wo du talentiert bist. Diese Erkenntnisse helfen dir, nach der Schule den richtigen Weg zu finden.

Schülerjobs ab 12, 14, 16 & 18 Jahren

Schülerjobs ab 12, 14, 16 & 18 Jahren

 

Welche Jobs für 12-Jährige gibt es?

Als 12-Jähriger brauchst du neben der Schule genügend Zeit für Spaß und Erholung. Das Jugendarbeitsschutzgesetzt schützt deine Gesundheit und deine Entwicklung.

Daher verbietet es 12-Jährigen zu arbeiten.

Das Gesetz sagt, dass Schüler erst mit 13 Jahren arbeiten dürfen. Und dann auch nur, wenn die Eltern zustimmen.

Du darfst also mit 12 Jahren kein Arbeitsverhältnis eingehen. Gegen eine kleine Aufbesserung des Taschengeldes spricht jedoch nichts.

Bevor du in der Verwandtschaft oder bei den Nachbarn aushilfst, solltest du mit deinen Eltern sprechen. Überlege dir, bei welchen Aufgaben du unterstützen kannst.

Das können Tätigkeiten im Haushalt oder im Garten sein. Vielleicht hat auch jemand einen Hund, der Gassi gehen möchte?

Welche Jobs für 14-Jährige gibt es?

Es gibt diverse Schülerjobs ab 14 Jahren. Du kannst zum Beispiel einen Ferienjob annehmen. So kannst du die schulfreie Zeit nutzen, um dein Taschengeld aufzubessern.

Wenn du auch während der Schulzeit arbeiten möchtest, kannst du entweder einen Minijob oder einen Nebenjob ausüben. Bei einem Minijob verdienst du maximal 450 EUR im Monat und brauchst keine Steuern zu zahlen.

Sollte dein Monatsgehalt mehr als 450 EUR betragen, ist es ein Nebenjob. Die Einkünfte aus dem Schülerjob ab 14 müssen versteuert werden.

Zu den beliebtesten Schüler- und Ferienjobs ab 14 zählt das Zeitungsaustragen. Dafür brauchst du keine Vorkenntnisse. Du kannst die Zeitungen entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad austragen.

Andere Jobs für 14-Jährige sind zum Beispiel Nachhilfestunden geben, Pflanzen gießen oder Babysitten.

Das Jugendschutzgesetz legt fest, wie viel du arbeiten darfst: Nicht mehr als zwei Stunden am Tag, nicht vor der Schule oder nach 18 Uhr.

Du darfst auch keine schwere körperliche Arbeit verrichten oder bei extremen Temperaturen arbeiten. Sprich dich immer mit deinen Eltern ab, bevor du einen Job annimmst.

Welche Jobs für 16-Jährige gibt es?

Mit 16 Jahren zählst du vor dem Gesetz als Jugendlicher und kannst du als Aushilfe in Unternehmen arbeiten.

Du darfst in den Ferienjobs maximal vier Wochen in Vollzeit arbeiten. Das heißt fünf Tage pro Woche bis zu acht Stunden täglich zwischen 6 und 20 Uhr.

Du darfst allerdings keine schweren körperlichen Tätigkeiten ausüben und nicht bei extremer Hitze oder Kälte arbeiten.

Außerhalb der Ferien hat die Schule Vorrang.

Schülerjobs ab 16 Jahren sind zum Beispiel Aushilfsjobs im Supermarkt, in einer Bäckerei oder als Kellner in der Gastronomie.

Es gibt viele Unternehmen, die nach Aushilfskräften suchen. Sieh dich am besten bei dir in Gegend um und du wirst bestimmt etwas finden.

Welche Jobs für 18-Jährige gibt es?

Als 18-Jähriger bist du frei in der Wahl deines Schülerjobs. Schülerjobs ab 18 Jahren gibt es nicht wirklich, denn du giltst nicht mehr als Jugendlicher.

Du bist jetzt vor dem Gesetz erwachsen.

Damit ändert sich einiges: Du kannst Voll- oder Teilzeit arbeiten, und zwar rund um die Uhr. Außerdem gilt für deine Arbeit ab sofort der Mindestlohn.

Unabhängig davon, wie viel du verdienst, hast du weiterhin Anspruch auf Kindergeld.

Beliebte Nebenjobs sind zum Beispiel Kassierabeit im Supermarkt, Promoter, Kurier oder Aushilfskraft in Büros. Du darfst auch in Clubs oder Bars arbeiten und Alkohol ausschenken.

Wie finde ich einen Schülerjob?

Wie finde ich einen Schülerjob?

 

Schüler- und Ferienjobs findest du am einfachsten online. Viele Unternehmen bieten passende Stellen an, die die Anforderungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes erfüllen. Auf Jobbörsen findest du Schülerjobs in verschiedenen Branchen.

Du kannst dich auch direkt in deiner Nachbarschaft nach freien Stellen umschauen. Stelle dich am besten gleich persönlich in den Geschäften vor, die dich interessieren.

Oft hängen in Supermärkten Stellengesuche aus. Vielleicht wirst du auch dort fündig.

Welche Jobs sind nicht erlaubt?

Kinder und Jugendliche müssen vor Gefahren geschützt werden. Aus diesem Grund sind folgende Arbeiten für Schüler verboten:

  • Arbeiten, bei denen man extremen Temperaturen oder Witterung ausgesetzt ist
  • Arbeiten mit gefährlichen Stoffen oder gesundheitsschädlichen Auswirkungen
  • Arbeit mit gefährlichen Geräten
  • Akkordarbeit

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